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Recycling halogenfrei flammgeschützter Kunststoffe
© ASK-EU (07.06.2018)
Die Sensibilität in der Gesellschaft für wachsende Müllberge steigt. Für Aufsehen sorgen vor allem Meldungen über die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikabfällen. Immer noch weit verbreitet und wenig akzeptiert ist zudem das Verbrennen von Kunststoffabfällen. Stattdessen kann sich eine Wiederverwertung lohnen, wie ein laufendes Forschungsvorhaben am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF zeigt. Dies gilt auch für flammgeschützte Kunststoffanwendungen, die aus Umweltgründen zunehmend mit halogenfreien Flammschutzmitteln ausgerüstet werden. Näheres hierzu präsentiert das Institut auch auf der Compounding World Expo 2018 in Essen vom 27. bis 28. Juni am Stand 707.

Entwicklungsminister Gerd Müller fordert entschlosseneren Kampf gegen Plastikmüll
© ASK-EU (06.06.2018)
Anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni 2018, der unter dem Motto steht "Wir haben nur eine Erde – Ressourcen schützen", fordert Entwicklungsminister Gerd Müller verstärkte Anreize zur Vermeidung von Plastikmüll.

Abfallaufkommen in Deutschland 2016 bei 412 Millionen Tonnen
© ASK-EU (01.06.2018)
WIESBADEN – Das Abfallaufkommen in Deutschland ist im Jahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen auf insgesamt 411,5 Millionen Tonnen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages der Umwelt am 5. Juni weiter mitteilt, betrug der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 2,3 % (2015: 402,2 Millionen Tonnen).

Über 105.500 Tonnen Plastikmüll durch To-Go-Plastik - EU-Vorschläge für Plastikreduktion reichen nicht aus
© ASK-EU (28.05.2018)
Einwegplastik wird zum immer größer werdenden Umweltproblem, insbesondere im Meer. Die EU-Kommission will den Einsatz deutlich verringern, geht in ihren heute vorgelegten Vorschlägen aber nicht weit genug. Der NABU fordert einen Fokus auf Mehrweg.

IFAT 2018: Importbeschränkungen Chinas sind Thema
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (16.05.2018)
Die Importbeschränkungen Chinas treffen nicht nur die deutsche Industrie, sondern auch die deutsche Recyclingwirtschaft. Auf der IFAT in München bezeichnete Bundesdesumweltministerin Svenja Schulze das Importverbot sogar als riesige Herausforderung für die deutsche Wirtschaft. Man müsse hier noch besser werden in der Verwendung von Recyclaten. Das neue Verpackungsgesetz werde hier deutliche Anreize setzen.

Umfrage: Deutsche Verbraucher fürchten Plastikmüll
© ASK-EU (08.05.2018)
Die Bundesbürger sehen Kunststoffabfälle kritisch: 71 Prozent der Verbraucher stufen Plastikmüll als eine ernste bis sehr ernste Gefahr für die Umwelt ein. 72 Prozent fordern, bereits bei der Herstellung auf die spätere Entsorgbarkeit der Produkte zu achten. Wie bei Papier und Glas könnte eine sortenreine Plastik-Trennung das Recycling wirtschaftlich sinnvoll machen. Die Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT hat mit dem "IFAT Environment Index 2018" ermittelt, was Verbraucher über Umweltprobleme und deren Lösbarkeit denken. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger über ein Marktforschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Zwischenbilanz der europaweiten Aufräumaktion Let’s Clean Up Europe: Mehr als 140.000 Freiwillige in Städten, Parks und Natur unterwegs
© VKU (07.05.2018)
Von Niebüll bis nach Schwangau: Seit dem Frühjahr engagieren sich deutschlandweit wieder Kommunen und Freiwillige, darunter viele Kinder und Jugendliche, bei der diesjährigen europäischen Aufräumkampagne Let’s Clean Up Europe.

"Forderung der EU-Kommission zu Abgabe auf Kunststoffverpackungen hat Schwächen"
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (04.05.2018)
Die EU-Kommission will zukünftig eigene Quellen zur Finanzierung ihres Haushaltes nutzen dürfen. Darunter fällt auch ein Beitrag, der auf Verpackungsabfälle aus Kunststoff erhoben werden soll. Die Europäische Kommission will einen nationalen Beitrag von 0,80 EUR/Kilo für in jedem Mitgliedstaat anfallende nicht-recycelbare Verpackungsabfälle aus Kunststoff erheben.

Schrottwirtschaft steigerte Lieferleistung auf 22 Millionen Tonnen
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (20.04.2018)
Im vergangenen Jahr erzeugten deutsche Stahlwerke nach Angaben der Weltstahlvereinigung (WSA) 43,6 Mio. Tonnen Rohstahl und erhöhten damit den Ausstoß gegenüber 2016 um 3,5 Prozent. Seit September 2017 wird die Ausbringung der deutschen Stahlwerke nur noch geschätzt, so dass die Recyclingverbände in Ermangelung verlässlicher Quellen den Schrottverbrauch der Stahlwerke sowie deren Zukauf vom Handel ebenfalls in dieser Form angeben.

Mineralische Abfälle: BVSE begrüßt 6-Punkte-Maßnahmenplan Bayerns
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (20.04.2018)
Aufgrund der hohen Bautätigkeiten im Freistaat Bayern, insbesondere in den Ballungsräumen, sind Verwertungs- und Entsorgungsmöglichkeiten für mineralische Abfälle und Bodenaushub knapp. Die Staatsregierung von Bayern hat daher einen 6-Punkte-Maßnahmenplan beschlossen.

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