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Kabinett beschließt dritten Klimaschutzbericht: Schätzung geht von etwa 32 Prozent Minderung bis 2020 aus
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (13.06.2018)
Das Bundeskabinett hat heute den Klimaschutzbericht 2017 beschlossen. Demnach steuert Deutschland beim Klimaschutz bis 2020 derzeit auf eine CO2-Minderung von etwa 32 Prozent gegenüber 1990 zu, so die Schätzung der Bundesregierung. Angestrebt war ursprünglich ein Ziel von 40 Prozent, so dass die Handlungslücke voraussichtlich rund 8 Prozentpunkte beträgt – oder umgerechnet 100 Millionen Tonnen CO2. Ohne das 2014 beschlossene Aktionsprogramm Klimaschutz wäre die Lücke mit 12 Prozentpunkten noch deutlich größer.

Deutsch-tschechische Umweltkommission vertieft Zusammenarbeit bei Klima-, Umwelt- und Naturschutz
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (05.06.2018)
Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und ihr tschechischer Kollege, Vizeumweltminister Vladislav Smrž, haben heute die enge deutsch-tschechische Zusammenarbeit im Umweltschutz bekräftigt. Schwerpunkte der 16. Sitzung der deutsch-tschechischen Gemeinsamen Umweltkommission in Berlin, in der auch Sachsen und Bayern mitarbeiten, waren der Austausch zu aktuellen EU-Dossiers und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Naturschutz und Luftreinhaltung.

Städte haben Schlüsselrolle beim Klimaschutz
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (27.04.2018)
Das Klimaabkommen von Paris bindet alle staatlichen Ebenen zur Bewältigung des Klimawandels ein. Auf der lokalen Ebene sind dies Städte und Kommunen. Das Städtenetzwerk ICLEI, zu dem auch 22 deutsche Städte gehören, trifft sich vom 26. bis 28. April in Bonn zum „Resilient Cities Congress“.

Klima-Updates für Kommunen - Antragsfenster der Kommunalrichtlinie öffnet wieder
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (17.01.2018)
Seit 1. Januar bis 31. März 2018 können Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine und andere lokale Akteure wieder Anträge für Klimaschutzprojekte stellen. Seit 2008 hat das Bundesumweltministerium durch die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mehr als 11.500 Projekte in rund 3.000 Kommunen mit rund 524 Millionen Euro unterstützt. Es wurden so zusätzlich Investitionen in Höhe von 844 Millionen Euro ausgelöst.

Europa geht voran bei der Umsetzung des Pariser Abkommens Neue Verordnung verteilt EU-Klimaziel für 2030 auf die Mitgliedstaaten
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (17.01.2018)
Die EU und ihre Mitgliedstaaten gehen bei der Umsetzung des Paris-Abkommens voran. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um mindestens 40 Prozent sinken. Der erste Teil der Umsetzung war die Reform des Emissionshandels für Industrie und Energiewirtschaft. Der zweite Teil ist die Aufteilung des Ziels auf die einzelnen Mitgliedstaaten in den Sektoren Gebäude, Verkehr und Landwirtschaft, die nicht vom Emissionshandel erfasst werden. Heute haben die EU-Mitgliedstaaten im Ausschuss der Ständigen Vertreter einem Kompromiss mit dem EU-Parlament hierzu zugestimmt.

Internationaler Klimaschutz EU schafft Klarheit bei Klimaschutz durch Wälder und Böden: Neue Verordnung setzt Anreize, Kohlenstoffsenken zu schützen und zu stärken
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (21.12.2017)
Der Rat der EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament haben sich auf eine Reform der Anrechnungsregeln für die CO2-Einbindung und den Treibhausgasaustoß von Wäldern und Böden geeinigt. Wälder und Böden, zusammengefasst als sogenannter Landnutzungssektor, spielen eine zentrale Rolle für das Ziel des Paris-Abkommens, in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts die Treibhausgasneutralität zu erreichen. Die neuen Regeln gelten ab 2021.

UN-Umweltgipfel in Nairobi ruft zu mehr Einsatz gegen Umweltverschmutzung auf
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (06.12.2017)
UmweltministerInnen aus aller Welt haben heute zum Abschluss der dritten UN-Umweltversammlung einen Aufruf für konsequentere Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung weltweit beschlossen. Zudem beschlossen sie die Einsetzung einer internationalen Expertengruppe zur Bekämpfung von Plastikmüll in den Meeren.

bvse für Förderung der Fahrzeugflotten der privaten Recycling- und Entsorgungsbranche
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (06.09.2017)
Der Dieselskandal darf nach Meinung des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung nicht darin gipfeln, dass über Fördergelder die kommunalen Fahrzeugflotten modernisiert werden, während für die Nutzfahrzeuge der Privatwirtschaft im schlimmsten Falle Fahrverbote drohen.

HBCD-Dämmplatten kein gefährlicher Abfall mehr
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (16.12.2016)
Als eine „gute Nachricht“ bezeichnete Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., die Entscheidung des Bundesrates, dass HBCD-haltiger Dämmstoff nicht mehr als „gefährlicher Abfall“ eingestuft werden soll.

Bundesrat soll HBCD-Problematik endlich lösen
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (06.12.2016)
Die letzte Woche tagende Umweltministerkonferenz der Bundesländer konnte die HBCD-Problematik nicht entschärfen. Die nächste und für dieses Jahr letzte Gelegenheit bietet sich jedoch am 16. Dezember, wenn der Bundesrat sich zu seiner nächsten Sitzung trifft

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