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Aktuelles aus den Nachrichtenagenturen unserer Partner.
 
Die Rubriken erleichtern den fachlichen Zugang.

Plastikmüll ist ein Riesen-Problem!
© ASK-EU (29.06.2018)
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) mit Axel Markwardt, Kommunalreferent und Erstem Werkleiter des AWM Günther Langer, Leiter des Büros der Werkleitung des AWM, mobilisieren die Münchner Bevölkerung gegen Plastikabfälle.

Kabinett beschließt Bundesratsantrag zur Vermeidung von Plastikeinträgen in die Umwelt
© ASK-EU (26.06.2018)
Umweltminister Franz Untersteller: „In Kunststoff verpackte Lebensmittelabfälle können zu einem echten Problem für die Umwelt werden. Dem müssen wir uns stellen.“

Marine Plastic to Oil: One Earth – One Ocean verölt mit Partner BIOFABRIK als erste Umweltorganisation weltweit Plastikmüll aus dem Meer
© ASK-EU (19.06.2018)
Die gemeinnützige Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) aus München, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer „Maritimen Müllabfuhr“ arbeitet, kann stolz vermelden, dass gestern in einer Kompaktraffinerie unseres Partners BIOFABRIK Technologies GmbH in Dresden die weltweit ersten erfolgreichen Verölungsversuche von Plastikmüll aus dem Meer umgesetzt wurden. Damit schließt sich der Kreis aus Sammeln, Sortieren und Verwerten – aus dem Ursprungsstoff Erdöl entsteht wieder ein dieselähnlicher Kraftstoff, mit dem Motoren und Generatoren betrieben werden können. Plastikmüll wird somit zum Wertstoff. Das Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ von OEOO ist damit erstmals vollständig umgesetzt. One Earth – One Ocean e.V. ist damit auch die erste Umweltorganisation weltweit, die den von ihr im Meer eingesammelten Plastikmüll erfolgreich verölen kann.

Svenja Schulze: “Plastiktüte wird zum Auslaufmodell“ - Freiwillige Vereinbarung ist erfolgreich
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (07.06.2018)
Der Verbrauch von Plastiktüten sinkt weiter. Insgesamt waren in Deutschland im Jahr 2017 ein Drittel bzw. 1,3 Milliarden Kunststofftragetaschen weniger im Umlauf als 2016. Das zeigen die neuen Zahlen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM). Damit hat Deutschland das langfristige Verbrauchsziel der Europäischen Richtlinie zu Kunststofftragetaschen schon heute deutlich unterschritten. Die freiwillige Vereinbarung mit dem Handel erweist sich damit eindeutig als Erfolg.

Recycling halogenfrei flammgeschützter Kunststoffe
© ASK-EU (07.06.2018)
Die Sensibilität in der Gesellschaft für wachsende Müllberge steigt. Für Aufsehen sorgen vor allem Meldungen über die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikabfällen. Immer noch weit verbreitet und wenig akzeptiert ist zudem das Verbrennen von Kunststoffabfällen. Stattdessen kann sich eine Wiederverwertung lohnen, wie ein laufendes Forschungsvorhaben am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF zeigt. Dies gilt auch für flammgeschützte Kunststoffanwendungen, die aus Umweltgründen zunehmend mit halogenfreien Flammschutzmitteln ausgerüstet werden. Näheres hierzu präsentiert das Institut auch auf der Compounding World Expo 2018 in Essen vom 27. bis 28. Juni am Stand 707.

Entwicklungsminister Gerd Müller fordert entschlosseneren Kampf gegen Plastikmüll
© ASK-EU (06.06.2018)
Anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni 2018, der unter dem Motto steht "Wir haben nur eine Erde – Ressourcen schützen", fordert Entwicklungsminister Gerd Müller verstärkte Anreize zur Vermeidung von Plastikmüll.

Über 105.500 Tonnen Plastikmüll durch To-Go-Plastik - EU-Vorschläge für Plastikreduktion reichen nicht aus
© ASK-EU (28.05.2018)
Einwegplastik wird zum immer größer werdenden Umweltproblem, insbesondere im Meer. Die EU-Kommission will den Einsatz deutlich verringern, geht in ihren heute vorgelegten Vorschlägen aber nicht weit genug. Der NABU fordert einen Fokus auf Mehrweg.

IFAT 2018: Importbeschränkungen Chinas sind Thema
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (16.05.2018)
Die Importbeschränkungen Chinas treffen nicht nur die deutsche Industrie, sondern auch die deutsche Recyclingwirtschaft. Auf der IFAT in München bezeichnete Bundesdesumweltministerin Svenja Schulze das Importverbot sogar als riesige Herausforderung für die deutsche Wirtschaft. Man müsse hier noch besser werden in der Verwendung von Recyclaten. Das neue Verpackungsgesetz werde hier deutliche Anreize setzen.

Umfrage: Deutsche Verbraucher fürchten Plastikmüll
© ASK-EU (08.05.2018)
Die Bundesbürger sehen Kunststoffabfälle kritisch: 71 Prozent der Verbraucher stufen Plastikmüll als eine ernste bis sehr ernste Gefahr für die Umwelt ein. 72 Prozent fordern, bereits bei der Herstellung auf die spätere Entsorgbarkeit der Produkte zu achten. Wie bei Papier und Glas könnte eine sortenreine Plastik-Trennung das Recycling wirtschaftlich sinnvoll machen. Die Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT hat mit dem "IFAT Environment Index 2018" ermittelt, was Verbraucher über Umweltprobleme und deren Lösbarkeit denken. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger über ein Marktforschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt.

"Forderung der EU-Kommission zu Abgabe auf Kunststoffverpackungen hat Schwächen"
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (04.05.2018)
Die EU-Kommission will zukünftig eigene Quellen zur Finanzierung ihres Haushaltes nutzen dürfen. Darunter fällt auch ein Beitrag, der auf Verpackungsabfälle aus Kunststoff erhoben werden soll. Die Europäische Kommission will einen nationalen Beitrag von 0,80 EUR/Kilo für in jedem Mitgliedstaat anfallende nicht-recycelbare Verpackungsabfälle aus Kunststoff erheben.

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