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Erneuerbarer Kraftstoff aus organischen Abfällen: Hitachi Zosen Inova baut und betreibt neue Kompogas®-Anlage in Jönköping

Hitachi Zosen Inova baut in Jönköping die zweite Kompogas®-Anlage Skandinaviens. Hier werden künftig jährlich rund 40'000 Tonnen Grünabfälle in einem Trockenvergärungsprozess zu alternativem Treibstoff für Fahrzeuge und hochwertigem Kompost aufbereitet. Die neue Installation löst eine bestehende Nassvergärungsanlage ab. Damit werden die Verarbeitung der regionalen Grünabfälle, die Produktion von erneuerbarem Treibstoff sowie Arbeitsplätze gesichert.

Quelle & Copyright: Hitachi Zosen Inova

Die schwedische Stadt Jönköping hat dem Verkauf einer bestehenden Nassvergärungsanlage (JEBIO1) an das Schweizer Unternehmen Hitachi Zosen Inova (HZI) sowie dessen lokalen Partner JES & Partner AB zugestimmt. Dies ermöglicht HZI auf dem Areal im Süden der Stadt eine neue Kompogas® Trockenvergärungsanlage zu designen, zu bauen und zu betreiben. Teil des Vertrages zwischen der Stadt und HZI ist die vorläufige Betriebsübernahme der in die Jahre gekommenen JEBIO1. „Wir sind froh, dass wir diese Lösung gefunden haben. Damit gewährleistet HZI die weiterhin fachgerechte Verarbeitung der regionalen Bioabfälle, produziert erneuerbaren Treibstoff und sichert gleichzeitig lokale Arbeitsstellen", erklärt Fridolf Eskilsson, Geschäftsführer und Betriebsleiter von Jönköping Energi AB, der bisherigen Besitzerin von JEBIO.


Beitrag zur Klimaneutralität
„Schweden ist weltweit führend in seinen Bestrebungen zu einer klimaneutralen Wirtschaft", sagt Andres Kronenberg, Head of Business Development und Mitglied der Geschäftsleitung bei HZI. „Wir sind stolz als Lieferantin der Kompogas® Anaerobic Digestion (AD) Technologie sowie der BioMethan Gas Upgrading Technologie einen Beitrag zu leisten, der es dem öffentlichen Verkehr der Region buchstäblich erlaubt, die Fahrzeugflotte mit Küchenabfällen zu betreiben. Diese Anlage statuiert ein Exempel für HZIs Beitrag zur CO2-Reduktion Schwedens."


In den zwei Kompogas®-Stahlfermentern werden in Zukunft jährlich bis zu 40'000 Tonnen Grünabfälle verarbeitet und daraus Biogas und hochwertiger Kompost generiert. Das Biogas wird im Anschluss zu erneuerbarem Fahrzeugtreibstoff weiterveredelt. „Anders als bei der bestehenden Nassvergärung, entsteht im Trocken-AD-Prozess auch hochwertiger Kompost", unterstreicht Lukas Heer, Project Development Manager bei HZI, die Vorteile der Kompogas®-Technologie. „Zudem weist der Flüssigdünger aus der Trockenvergärung einen wesentlich höheren Nährstoffwert auf, da kein zusätzliches Wasser in den Prozess geführt wird", erklärt er weiter.


Lokales Gewerbe profitiert
Der Kompost wird an die Stadt Jönköping zum Weiterverbrauch abgegeben während lokale Bauernbetriebe vom Flüssigdünger profitieren. Die jährlich produzierten 35 GWh/a Biogas werden zu hochwertigem Biomethan aufbereitet und als Bio-CNG an lokale Busgesellschaft Betriebe weiterverkauft.
HZI übernimmt den Betrieb von JEBIO1 per Ende 2018 bis zur Inbetriebnahme von JEBIO2 Ende 2020. Danach beginnt der Rückbau der Vorgängeranlage. Jönköping ist nach Högbytorp im Norden Stockholms bereits die zweite Kompogas®-Anlage für HZI in Schweden.




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