Samstag, 22.07.2017
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Magazin


Heft 04 - 2017


Erfahrungen zur Festlegung von Probennahmestellen, zu Probennahmen und Gefährdungsanalysen für Trinkwasser-Installationen am Beispiel Legionellen – Teil 2
Dr.-Ing. Carsten Gollnisch
Im ersten Teil des Beitrags (vgl. DVGW energie | wasser-praxis, Ausgabe 3/2017) wurden häufige Fehler in Gefährdungsanalysen infolge der Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an den Beispielen Festlegung von Probennahmestellen, Probennahmen und Fehler mit Bezug zum Gutachtenteil aus Sicht eines Sachverständigen vorgestellt. Der zweite Teil des Beitrags behandelt im Anschluss daran u. a. die Unabhängigkeit und die Fachkenntnisse des Sachverständigen und erläutert einen zweiten Schwerpunkt betreffend der VDI/DVGW 6023 des bereits vorgestellten Verfahrens vor dem Landgericht München.
Einfluss der Fernwärmetemperatur auf die Wasserbeschaffenheit in Mehrspartenhauseinführungen
M.Sc. Kristina Wencki, Dipl.-Volksw. Andreas Hein, Thorsten Nowak, B.Eng. Mirco Wolff
Die Verwendung von Mehrspartenhauseinführungen ist gemeinhin für Versorgungsunternehmen und deren Kunden mit vielfältigen Vorteilen verbunden. Die Möglichkeit der Wärmeübertragungen zwischen Fernwärme- und Trinkwasserleitungen ist in Forschung und Praxis bislang jedoch nur unzureichend untersucht. Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH hat sich zusammen mit der IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH dieser Fragestellung angenommen und stichprobenartige Messungen bei zwei RWW-Kunden durchgeführt.
Bau und Betrieb der Biogasanlage Bergheim-Paffendorf
Dipl.-Ing. Melanie Kleemann, Jörg Gebauer
Mit Entwicklung des Biogasmarktes fand eine Konkretisierung der rechtlichen Anforderungen statt, die die Planung, den Bau und auch den Betrieb der Biogasanlagen wesentlich beeinflussen. Diese Entwicklung unterliegt weiterhin einem fortschreitendem Prozess, sodass noch gesteigerte Anforderungen (Biogasanlagenverordnung) zu erwarten sind. Mit Zuordnung der größeren Biogasanlagen unter die Störfallverordnung liegt bei diesen Anlagen ein höheres Augenmerk auf der Sicherheitstechnik und der Organisation der Betriebsführung. Auch Diskussionen zum Gewässerschutz finden sich in der Gesetzgebung und damit auch in den technischen Anforderungen wieder. Mit der Biogasanlage Bergheim-Paffendorf ging eine moderne Biogasanlage mit aktuellen Sicherheitsstandards und der entsprechenden sicherheitstechnischen Ausstattung wie betrieblichen Organisation ans Netz.
Kann ein Wasserbehälter zu alt für die Sanierung sein?
Dipl.-Ing. Detlef Moldenhauer, Dipl.-Ing. Corinna Scholz
Allzu häufig werden in die Jahre gekommene Wasserspeicher durch Neubauten ersetzt, anstatt sie zu sanieren. Dabei gibt es diverse Möglichkeiten, auch bei jahrzehntealten Bauwerken eine regelkonforme Sanierung durchzuführen; und das bei einem Kostenvorteil von 50 bis 60 Prozent. Der nachfolgende Fachbeitrag erläutert eine Reihe von Beispielen, in denen auch alte Wasserspeicher erfolgreich saniert wurden.
Mögliche Änderung in der Geruchswahrnehmung bei der Odorierung von eingespeistem Biogas
Dipl.-Ing Kerstin Kröger, Dr.-Ing Dipl.-Wirt.-Ing. Frank Graf, Dr. Rüdiger Forster, Dipl.-Ing. Heribert Kaesler, Dipl.-Chem. Udo Lubenau
Das DVGW-F&E-Vorhaben G 1/02/13 „Bewertung des Sicherheitsniveaus bei der Odorierung von eingespeistem Biogas“ wurde initiiert, da mehrere Verteilernetzbetreiber Geruchsveränderungen und -abschwächungen bei eingespeistem Biogas gemeldet hatten. Im Rahmen des Projekts wurden u. a. theoretische Betrachtungen der chemischen Reaktionen der Odoriermittel, Laboruntersuchungen und Messkampagnen an Biogasanlagen durchgeführt. Die Erkenntnisse der Untersuchungen werden in das DVGW-Arbeitsblatt G 280-1 „Gasodorierung“ eingearbeitet und in diesem Beitrag vorgestellt.
Instandsetzung der rechten Wasserkammer des Trinkwasserbehälters am Wasserwerk Hornheide der Stadtwerke Münster
Dipl.-Ing. (FH) Dominik Pollok, Bert Hußmann, Dipl.-Ing. Martin Hobl
Aufgrund altersbedingter Abnutzungen am Oberflächenschutzsystem musste die Wasserkammer eines Trinkwasserbehälters im nordrhein-westfälischen Münster saniert werden. Insbesondere die Größe des Wasserbehälters erforderte dabei ein ausgefeiltes Logistikkonzept zum Austrag der alten Beschichtung und zur Einbringung des neuen Oberflächenschutzes. Gleichzeitig galt es im Rahmen der Sanierung, ein strenges Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen.
Power-to-Gas im Straßenverkehr
Florian Siebert
Erneuerbare Energien sind in den letzten Jahren zum beherrschenden Thema der Stromerzeugung geworden. Der Verbrauch von fossilen Rohstoffen und der daraus resultierende Emissionsausstoß finden gleichwohl nicht ausschließlich in der Stromerzeugung statt, sondern z. B. auch in der Industrie, im Verkehr und in Haushalten. In all diesen Bereichen werden heute Treibhausgas (THG)-Vermeidungsstrategien diskutiert und bisweilen auch umgesetzt.
Instandsetzung Hochbehälter Hewingsen II in Soest – Sanierungsarbeiten mit ganz normalen Hindernissen?
Dipl.-Ing. Matthias Klein, Dipl.-Ing. Judith Hein
Kammer 2 des Wasserspeicherquartetts in Möhnesee Hewingsen wurde komplett gemäß dem Stand der Technik saniert und erhielt zudem noch eine neue Farbgebung. Der Weg dorthin erforderte allerdings eine besondere Materiallogistik, Arbeiten in großer Höhe und eine konstruktive Zusammenarbeit von Auftraggeber und Auftragnehmer.
Das Messstellenbetriebsgesetz – Auswirkungen auf Gasnetzbetreiber!?
Dr. Thomas Wolf
Am 2. September 2016 ist das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ in Kraft getreten, dessen zentrales Element das „Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen“ (Messstellenbetriebsgesetz – MsbG) ist. Obgleich das MsbG eine Pflicht zum Einbau intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen nur für den Strombereich vorsieht, enthält es ergänzende Regelungen, die den Messstellenbetrieb im Gasbereich betreffen. Die Grundzüge des MsbG sowie die für Gasnetzbetreiber relevanten Vorgaben des Gesetzes werden im Folgenden dargestellt.
Möglichkeiten zur Anbindung von Gasmesstechnik an intelligente Messsysteme
Dipl.-Ing. Marcus Walter, Dr.-Ing. Bernd Laipple, Dipl.-Ing. Jürgen Kramny
Seit Anfang 2012 bereiten sich die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) und die Netze BW GmbH (Netze BW) in einem gemeinsamen Projekt auf den Rollout intelligenter Messsysteme vor. Neben dem Test von neuen Geräten, Prozessen und Systemen und deren Zusammenspiel untersucht das Projekt die Anbindung von Gasmesstechnik; auf diese Weise konnten bereits weitreichende Erfahrungen mit moderner Gaszählertechnik gesammelt werden. Insbesondere die Realisierung der Anbindung der Gasmessgeräte an das Smart Meter Gateway ist ein entscheidender Aspekt bei der Auswahl der Technik. In diesem Beitrag werden die drei Anbindungsvarianten Bestandsgaszähler mit externem Kommunikationsadapter sowie elektronischer Gaszähler mit modular-integriertem und mit vollintegriertem Kommunikationsadapter vorgestellt und bewertet.
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