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GWF 02/2013


Mathematisches Modell Trinkwasserbedarf
Dipl.-Ing. Georg Hofmann
Das mathematische Modell ist Bestandteil eines Visual Basic Computer-Programms. Es geht davon aus, dass die Gesamtheit eines Trinkwasser-Tagesbedarfs sich stets aus einer Vielzahl von Einzelentnahmen zusammensetzt und durch Simulationen unter Berücksichtigung von gewichteten Wahrscheinlichkeiten bestimmt werden kann. Alle rechnerischen auf der Basis von Messdaten zufällig ermittelten Wasserentnahmen werden so lange aufsummiert bis der vorgegebene Wasserbedarf als Zielgröße erreicht ist. Durch eine anschließende Transformation und Zusammenstellung wird eine Datei gebildet, die in ihrer Struktur identisch mit einer Messdaten erfassung bei Verwendung eines Datenloggers ist. Zur abschließenden Ermittlung der gesuchten Daten wie Ganglinien, Spitzendurchflüsse, Häufigkeitsverteilungen, Stillstände, Mittelpunkte der Haupteinsatzbereiche und Druckverluste in Wasserzählern werden dieselben Analysen im Computer-Programm verwendet, wie sie bereits zur Auswertung von Messdaten existieren. Zahlreiche Anwendungen anhand von Beispielrechnungen und Darstellungen in Grafiken belegen die Funktionalität des Modells. Vergleiche der erhaltenen Ergebnisse und Grafiken mit früher ermittelten Messdaten weisen bemerkenswerte Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen auf. Zur Verfeinerung der Ergebnisse sind statistische Ermittlungen von Verbraucherverhalten von Einzelpersonen im Rahmen der zu erwartenden Streubreite eine vordringliche Aufgabe zukünftiger Messprogramme.
Carbon Footprint von Wasserversorgungsunternehmen - Entwicklung und Erprobung einer Bilanzierungssystematik
Dipl.-Ing. Anja Rohn, Dr.-Ing. Wolf Merkel
Im Hinblick auf die nationalen Klimaschutzziele sind auch die Unternehmen der Wasserwirtschaft daran interessiert, die Treibhausgasemissionen ihrer Prozesse zu minimieren. Voraussetzung dafür ist, dass diese bekannt sind und den Teilprozessen zuge ordnet werden können, um gezielte Minderungsmaßnahmen ergreifen zu können. Vor diesem Hintergrund wurde ein wissenschaftlich fundierter, ausreichend umfassender und robuster Bilanzierungsansatz für Wasserversorgungsunternehmen entwickelt sowie an bestehenden Versorgungssystemen angewandt. Die Bilanzierungssystematik basiert sowohl auf internationalen Standards als auch auf einheitlichen branchenspezifischen Festlegungen und Vereinfachungen, die gemeinsam mit den beteiligten Wasserversorgungsunternehmen erarbeitet und angewendet wurden. Die Pilotanwendung mit drei Wasserversorgern zeigte eine gute Übereinstimmung des Carbon Footprint auf Unternehmensebene (top-down-Ansatz) und auf Wasserwerksebene (bottom-up). Wichtigste Steuerungsgrößen sind neben dem eingesetzten Strommix (Anteil erneuerbarer Energien) das energetisch-optimierte Prozessdesign und die eingesetzten Aufbereitungsstoffe.
Ermittlung wichtiger Einflussgrößen auf die Entfernung organischer Spurenstoffe bei der Uferfiltration in den USA und in Deutschland
Dr. Florian Rüdiger Storck, Dr. Frank Thomas Lange, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Brauch, Dr. Carsten K. Schmidt
Uferfiltratstandorte in Deutschland und den USA wurden hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung für verschiedene organische Spurenstoffe verglichen und daraus allgemeine Prinzipien abgeleitet. Wichtige Faktoren, die die substanzspezifische Reinigungsleistung beeinflussen, sind das Redoxmilieu, die Aufenthaltszeit, die Temperatur, das Abflussregime und die Ausgangskonzentration einer Substanz im Oberflächenwasser. Änderungen des Redoxmilieus können für unterschiedliche Substanzen gegensätzliche Wirkung auf die Reinigungsleistung entfalten.
Wasserwirtschaft zwischen Ökonomie und Ökologie
Dipl.-Ing. Christine Ziegler
Intensive Diskussionen auf der 11. Wasserwirtschaftlichen Jahrestagung am 19. und 20. November 2012 in Berlin – Teil 2
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