Sonntag, 28.05.2017
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Magazin


Fachbeiträge

Wissen aus Fachzeitschriften und Tagungsbänden, digital nach einzelnen Themen aufbereitet und online recherchierbar.
 
Die Rubriken erleichtern den fachlichen Zugang.

Stand und Perspektiven des europäischen Abfallverbrennungsmarktes aus Betreibersicht
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
In Deutschland sind derzeit insgesamt 68 klassische Hausmüllverbrennungsanlagen in Betrieb. Sie verfügen über eine Verbrennungskapazität von rund 20 Mio. Tonnen Abfall pro Jahr. Weitere 30 Anlagen sind sogenannte Ersatzbrennstoff-Kraftwerke. Diese Anlagen können etwa 5 Mio. Tonnen EBS pro Jahr verbrennen. Zusammen bilden diese Anlagen den Markt für die thermische Abfallverwertung in Deutschland. Dieser Markt ist derzeit ausgelastet. Dass es durchaus vielschichtige Faktoren sind, die diesen Markt beeinflussen, soll, ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, im Folgenden aus Sicht der EEW Energy from Waste GmbH – Deutschlands führendem Unternehmen auf dem Gebiet thermischer Abfallverwertungsanlagen – erläutert werden.

Kapazitätsengpass Müllverbrennung? Stand und Entwicklung der Abfallverbrennung in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Der Beitrag beschreibt den aktuellen Stand (2015/2016) der thermischen Behandlung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen in Deutschland. Neben einem Überblick über Abfallaufkommen, Anlagenstandorte, behandelte Abfallmengen und ausgekoppelte Energiemengen werden die Themenbereiche Ressourceneffizienz und Beitrag zum Klimaschutz erläutert. Darüber hinaus wird die Bedeutung der thermischen Abfallbehandlung als integraler Bestandteil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft aufgezeigt sowie ein Ausblick auf die Entwicklung des Abfallaufkommens zur thermischen Abfallbehandlung in Europa vor dem Hintergrund des Kreislaufwirtschaftspakets der EU-Kommission gegeben.

EEG 2017 in der abfallwirtschaftlichen Praxis – Chancen für Bio- und Grüngutverwertungsanlagen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Zum 1. Januar 2017 trat das erst 2014 letztmalig novellierte „Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG 2017)“ in Kraft. Während bislang die Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien für jede Kilowattstunde einen festgeschriebenen Vergütungssatz erhielten, wird ab 2017, auch für biogene Abfallstoffe, die Höhe der Vergütung (bzw. der Marktprämie) im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens ermittelt. Unter monetären Gesichtspunkten muss, nach Einschätzung des Witzenhausen-Instituts, die Teilnahmepflicht am Ausschreibungsverfahren zur Ermittlung der Vergütungshöhe für Abfallanlagen keine wesentliche Verschlechterung darstellen. Sehr nachteilig, insbesondere im kommunalen Umfeld, ist die Planungsunsicherheit, da die Vergütung für den erzeugten Strom erst zu einem relativ späten Zeitpunkt im Planungsverfahren endgültig feststeht. Bis zu diesem Zeitpunkt sind Vorleistungen in einer Größenordnung von mehreren hunderttausend Euro zu leisten.

Smart Bioenergy – Die Rolle der energetischen Verwertung von biogenen Abfällen und Reststoffe im Energiesystem und der biobasierten Wirtschaft
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung muss die Energieversorgung in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten vollständig auf erneuerbare Energien ausgerichtet und die Versorgung der Industrie mit organischen Grundstoffen in diesem Jahrhundert von petro- auf biobasierte Stoffe umgestellt werden. Das Ziel der nachhaltigen Integration von Bioenergie in einem Energie- und Bioökonomiesystem der Zukunft kann nur gelingen, wenn die Bioenergie möglichst effizient, umweltverträglich und mit höchstmöglichem volkswirtschaftlichem Nutzen eingebunden wird. Unsere Aufgabe ist es, diese langfristig angelegte Entwicklung wissenschaftlich zu begleiten und mittels „Smart Bioenergy“ einen Beitrag zur Optimierung der energetischen Biomasseverwertung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu leisten.

Ausschreibungen im EEG 2017 – Konsequenzen und Perspektiven für die Holzenergie
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Mit dem EEG 2017 werden Ausschreibungen für Biomasse-Bestands- und Neuanlagen eingeführt. Die Ausschreibungsmengen eröffnen der Bio- und Holzenergie die Perspektive, den Bestand zu erhalten und zu modernisieren – allerdings mit Abstrichen, denn Altholz-Anlagen sind von der EEG-Förderung ausgeschlossen. Ab 2023 werden zum Bestandserhalt des Biomasseanlagenparks erheblich größere Ausschreibungsvolumen benötigt. Um die hierfür für notwendige Akzeptanz zu schaffen, bedarf es einer intensiven Vorarbeit auf politischer und gesellschaftlicher Ebene.

Weiterentwicklung der MBA im Fokus der stoffspezifischen Abfallbehandlung – neues Strategiepapier der ASA
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die aktuellen Veränderungen der europäischen und nationalen Energie- und Umweltpolitik werden sich langfristig auf die Abfallströme, deren Zusammensetzungen, Mengen und Verwertungswege auswirken. Um sich auf diese Gegebenheiten einzustellen, hat die ASA unter intensiver Einbindung ihrer Mitgliedsbetriebe ihr Strategiepapier 2030 erarbeitet. Neben den aktuellen Entwicklungen zeigt das Strategiepapier die sich aus der Energiewende und Kreislaufwirtschaft ergebenden Chancen und Perspektiven für die stoffspezifische Abfallbehandlung auf. Für die ASA wird künftig nicht nur die reine Anlagentechnik bei der effizienten Verwertung von Stoffströmen im Vordergrund stehen, sondern auch die Philosophie einer technologieübergreifenden, ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft unter Einbeziehung aller Abfall- und Wertstoffarten.

Power-to-X: Energiespeicherung für die Energiewende
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Die reversible Elektrolyse von Sunfire ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Gas – etwa Wasserstoff oder Synthesegas – lässt sich damit effizient und kostengünstig unter Einsatz von Ökostrom produzieren und anschließend überall dort einsetzen, wo die Energie gerade gebraucht wird. Die Funktion der Sektorkopplung, die eine bessere Ausnutzung der erneuerbaren Energien gewährleistet, und die Nutzbarkeit als Energiespeicher ohne Mengenbegrenzung sind entscheidende Vorteile von Power-to-X für das dezentrale und saubere Energiesystem der Zukunft.

Neue Anforderungen an den Betrieb und die Instandhaltung von Gasanlagen nach DVGW-Arbeitsblatt G 495/11-2015
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Um sowohl die Verfügbarkeit als auch die Betriebssicherheit von Gasanlagen langfristig und dauerhaft gewährleisten zu können, ist eine fachgerechte Instandhaltung der Anlagen unabdingbar. Die Tatsache, dass die Instandhaltung auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten ist, hat für einen stetigen Fortentwicklungsprozess gesorgt. Der nachfolgende Beitrag gibt einen Überblick über das DVGW-Arbeitsblatt G 495 in der Ausgabe November 2015.

Wie kommen Wind und Sonne ins Gasnetz?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Pilotprojekt zur elektrolytischen Wasserstofferzeugung erfolgreich abgeschlossen

Brennwertkessel mit Verbrennungsregelung – hocheffizient und flexibel
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
Verbrennungsgeregelte Brennwertgeräte verschiedener Hersteller und Leistungsgrößen haben sich im deutschen Markt etabliert. Diese Geräte halten die Verbrennung stets im optimalen Betriebspunkt, auch z. B. bei veränderlichen Witterungsbedingungen und wechselnder Gasbeschaffenheit. Rund ein Viertel der Haushaltskunden hierzulande wird derzeit mit L-Gas versorgt. Die bis zum Jahr 2030 auslaufende L-Gas-Lieferung aus den Niederlanden macht sowohl eine Umstellung der Netze als auch eine Anpassung der angeschlossenen Verbrauchsgeräte auf das hochkalorische H-Gas unumgänglich. Während bei konventionellen Geräten eine Umrüstung erforderlich ist, passen sich verbrennungsgeregelte Brennwertkessel automatisch an die veränderte Gasbeschaffenheit an.

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