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Schöne Bescherung: DGAW maßlos enttäuscht über Verhandlungsergebnisse im TRILOG-Verfahren
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (19.12.2017)
Die DGAW ist maßlos enttäuscht von den Ergebnissen der Trilog-Verhandlungen: Auch die Einigung über die Recyclingquoten können nicht über die inakzeptable Möglichkeit der Deponierung bis 2040 hinwegtäuschen. Die DGAW ruft die Parteien dazu auf, diesen Kompromiss nochmals nachzuverhandeln.

Alte Reifen sinnvoll wiederverwerten
© ASK-EU (19.12.2017)
Insgesamt 2,9 Mio. Tonnen alte Reifen sind im Jahr 2013 in der EU, Norwegen, der Türkei und der Schweiz entstanden. Sie können entweder verbrannt oder zu neuen Wertstoffen verwertet werden. Doch die chemische Zusammensetzung der Reifenfüllstoffe wird zum Problem beim Recycling. Ingenieure der TU Chemnitz entwickeln besonders schonende und energiesparende Techniken, um Altreifen sinnvoll und nach EU-Norm in hochwertige sekundäre Wertstoffe weiterzuverarbeiten.

Deutliche Mehrheit für Gelbe Tonne - Ergebnis der Bürgerbefragung im Landkreis Aichach-Friedberg
© ASK-EU (18.12.2017)
Zur Erfassung der Wertstoffe konnten sich die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises im November telefonisch äußern. Unter anderem ging es darum, welches Sammelsystem für Leichtverpackungen im Wittelsbacher Land künftig zum Einsatz kommen soll.

Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Abfallwirtschaft
© Umweltbundesamt (13.12.2017)
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens hat das Umweltbundesamt die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die kommunale Abfall- und Entsorgungswirtschaft untersuchen lassen und die Ergebnisse in einem Praxisleitfaden aufbereitet.

Thermische Verwertung unverzichtbar in der Circular Economy
© ASK-EU (07.12.2017)
Langfristig wird die thermische Abfallbehandlung relevante Beiträge zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz leisten und stoffliche Recyclingverfahren auch in einer zirkularen Wirtschaft sinnvoll ergänzen. Das zeigt eine Studie zur Rolle der thermischen Verwertung in einer zirkularen Wirtschaft, die Fraunhofer UMSICHT im Auftrag der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH erstellt hat. Die Studie wurde am 5. Dezember im Rahmen eines Expertenforums vorgestellt und steht zum kostenfreien Download bereit.

Kreislaufwirtschaft ist die DNA der Schrottwirtschaft
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (30.11.2017)
Für das große Ziel der EU-Kommission, die gesamte Wirtschaft in eine Kreislaufwirtschaft umzubauen, kann die Schrottwirtschaft beispielhaft vorangehen, erklärte die Vorsitzende der Fachgruppe European Ferrous Recovery and Recycling Federation (EFR) des Europäischen Dachverbandes EuRIC und Präsidentin des italienischen Schrottverbandes ASSOFERMET METALL, Cinzia Vezzosi, vor über 80 Teilnehmern des bvse-Forums Schrott, am 14.11. in Nürnberg.

"Silent Green" - FES und Frankfurt UAS starten Forschungsprojekt für eine leisere und sauberere Müllentsorgung
© ASK-EU (30.11.2017)
Um Ressourcen zu schonen und zugleich die Luft- und Lebensqualität für die Menschen in der Stadt zu verbessern, machen sich die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) und die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) gemeinsam auf den Weg: Mit Unterstützung des Landes Hessen testen sie die Potenziale eines Müllsammelfahrzeugs mit neuem erdgas-elektrischen Hybridantrieb. Erstmals werden bei diesem Projekt auch Abgasemissionen der dieselbetriebenen Müllsammelfahrzeuge im Echtbetrieb gemessen.

Wie verhalten sich biobasierte Kunststoffe in etablierten Recyclingsystemen?
© ASK-EU (28.11.2017)
Biobasierte Produkte, insbesondere auch als Verpackungsmaterialien, finden sich immer häufiger in den Verkaufsregalen und damit auch immer häufiger im Abfall. Das stellt unsere Recyclingsysteme vor neue Herausforderungen. Viele Abfallentsorger befürchten, dass biobasierte Kunststoffe die etablierten Verwertungswege stören. Dazu gibt es allerdings bisher nur wenige fundierte Untersuchungen. Deshalb hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Verbundvorhaben gefördert, das jetzt Empfehlungen für die abfallwirtschaftliche Behandlung von Biokunststoffen vorgelegt hat.

Wie aus Abfall wiederverwendbare Güter werden können
© ASK-EU (22.11.2017)
Das Resource Lab der Universität Augsburg präsentierte die Ergebnisse seiner vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderten Studie zur "Potentialabschätzung ausgewählter Abfallströme für die Vorbereitung zur Wiederverwendung"

„Reparieren lohnt sich“ - Bundesumweltministerium wirbt zum Start der Europäischen Woche der Abfallvermeidung für Langlebigkeit von Produkten
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (20.11.2017)
Die Anzahl von Elektrogeräten in deutschen Haushalten nimmt zu. Gleichwohl viele Geräte repariert werden können, landen sie häufig auf dem Müll und werden häufig nicht richtig entsorgt. Zum offiziellen Start der diesjährigen Europäischen Woche der Abfallvermeidung warb Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium für die Langlebigkeit von Produkten: „Reparieren lohnt sich. Wir können Dingen ein zweites Leben geben, wenn wir sie nicht gleich wegwerfen, sondern sie reparieren. Damit kann jeder dazu beitragen, die Abfallmengen zu verringern, natürliche Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen.“

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