Dienstag, 26.09.2017
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Aktuelles aus den Nachrichtenagenturen unserer Partner.
 
Die Rubriken erleichtern den fachlichen Zugang.

WTERT startet Decision Support System
© WtERT Germany GmbH (11.08.2017)
Seit dem 01. August 2017 ist es soweit: Das wissenschaftsnahe Netzwerk um „Waste to Energy“ Technologien geht online. Im Auftrag des Global WTERT Council, New York bündelt die WtERT Germany GmbH das Wissen und den Erfahrungsschatz aller internationalen Organisationen des WTERT Netzwerkes.

Hochwertige energetische Verwertung muss Vorrang vor MVA-Verbrennung haben
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (30.06.2017)
"Es geht darum, die Kreislaufwirtschaft weiter zu entwickeln. Dazu gehört nach unserer Ansicht auch, dass die Hochwertigkeit der thermischen Verwertungsverfahren eine größere Rolle spielen muss", erklärte bvse-Experte Dipl.-Ing. Andreas Habel vor den 110 Teilnehmern des bvse-Symposiums zur Gewerbeabfallverordnung.

Biosprit aus Abfällen
© ASK-EU (28.06.2017)
Sprit aus Abfall? Ist machbar. Doch Biomüll in Treibstoffe umzuwandeln, ist bisher kaum konkurrenzfähig. Zu hohe Temperaturen und zu viel Energie sind nötig. Mit einem neuen Katalysatorkonzept ist es Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) jetzt gelungen, Temperatur und Energiebedarf eines wichtigen Schrittes im chemischen Prozess entscheidend zu senken. Der Trick: Die Reaktion findet auf engstem Raum, im Inneren von Zeolith-Kristallen statt.

Eine naturverträgliche Energiewende ist möglich
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (23.06.2017)
Eine komplett erneuerbare Energieversorgung in Deutschland ist im Einklang mit der Natur möglich. Damit das gelingt, müssen fünf Leitlinien beachtet werden, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute in Berlin vorgestellt hat. Zu den zentralen Elementen gehören ambitionierte Effizienzmaßnahmen und ein stärkerer Ausbau gebäudenaher Anlagen wie Solarmodulen auf Dächern und Fassaden oder Wärmepumpen.

Hendricks: „Bundesregierung treibt die Neustrukturierung im Atombereich voran“
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (08.05.2017)
Nach der Neuordnung der behördlichen Zuständigkeiten für die Endlagerung hochaktiver radioaktiver Abfälle stellt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch den Betrieb von atomaren Zwischenlagern auf neue Füße. Diese bisher von den Atomkonzernen wahrgenommene Aufgabe fällt in Zukunft in die Verantwortung des Bundes. Die zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) wird zu 100 Prozent in den Besitz des Bundes übergehen. Zu ihrem Geschäftsfeld gehören künftig nicht nur die zentralen Zwischenlager in Gorleben und Ahaus, sondern ab 2019 auch die 12 dezentralen Zwischenlager an den AKW-Standorten. Zudem wird sie in einem weiteren Schritt auch die Verantwortung für die 12 Lager mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dem Betrieb und Rückbau der Atomkraftwerke übernehmen.

Aus Frankfurter Bioabfällen wird erstmals Biomethan
© ASK-EU (05.04.2017)
Die RMB Rhein-Main Biokompost GmbH und die Mainova AG investieren in eine umweltfreundliche Gasversorgung in Frankfurt. Beide Unternehmen haben einen Vertrag über die Aufbereitung von Rohbiogas zu Biomethan und dessen Einspeisung ins Gasversorgungsnetz abgeschlossen. Die Partner rechnen von 2018 an mit bis zu 30.000 Megawattstunden Methangas pro Jahr, das aus Bioabfällen erzeugt wird. Diese Menge entspricht dem Bedarf von rund 1.500 Haushalten.

Abgeordnete fordern Verzicht auf Palmöl in Biodiesel ab 2020
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (04.04.2017)
Um den Umweltauswirkungen der nicht nachhaltigen Palmölproduktion entgegenzuwirken, wie z.B. Abholzung wertvoller Urwälder und Verlust von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere vor allem in Südostasien, sollte die EU eine einheitliche Zertifizierungsregelung für Palmölimporte in die EU einführen. Zudem soll ab 2020 in der EU verkaufter Biokraftstoff keine Pflanzenöle mehr enthalten, deren Herstellung Entwaldung verursacht, so die Abgeordneten in einer am Dienstag verabschiedeten Resolution.

„Grüner als der Bundesdurchschnitt“: Viele Versorger schummeln bei Stromherkunft
© ASK-EU (31.03.2017)
Viele Versorger stellen ihre Stromlieferung sauberer dar, als sie ist. Die Anbieter behaupten in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, der von ihnen gelieferte Strom enthalte einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien als der bundesweite Durchschnitt. Das ist jedoch nicht der Fall. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die ein Bündnis aus Deutscher Umwelthilfe, Robin Wood, Greenpeace Energy, EWS Schönau, NATURSTROM und LichtBlick vorgelegt hat.

Sicherheit von Biogasanlagen – jede zweite Anlage weist Mängel auf
© Landtag von Baden-Württemberg (23.03.2017)
Mit einem CDU-Antrag zur Sicherheit von Biogasanlagen hat sich der Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in seiner Sitzung am Donnerstag, 23. März 2017, befasst. Dies hat die Vorsitzende des Gremiums, die SPD-Abgeordnete Gabi Rolland, mitgeteilt. Eine Überwachungsaktion des Umweltministeriums habe zutage gebracht, dass fast jede zweite Anlage Mängel aufweise.

Thermische Abfallbehandlungsanlagen tragen zur Preisstabilität am Strommarkt bei und schonen das Klima
© ITAD Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen Deutschland e.V. (17.03.2017)
„Die häufig in Frage gestellte Bedeutung der Thermischen Abfallbehandlung für den Energiemarkt wird durch die wissenschaftliche Analyse von Energy Brainpool widerlegt“, so Carsten Spohn (Geschäftsführer der ITAD). „Somit ist es auch folgerichtig, dass die thermische Abfallbehandlung weiterhin die vermiedenen Netzentgelte erhalten. Über weitere, derzeit nicht bezahlte Systemdienstleistungen, bzw. Hindernisse bei der Erreichung der Energiewende muss man weiter diskutieren.“

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