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Neuer Vorstand bei der ITAD

Auf der 20. Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen Deutschland e.V. (ITAD) in Hannover am 20.06.2017 haben die Mitglieder den amtierenden Vorstand vollständig entlastet und einen neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

Gerhard Meier (Geschäftsführer des Zweckverbands Müllverwertungsanlage Ingolstadt) tritt die Nachfolge als Vorstandvorsitzender für Gerhard Hansmann (Stadtwerke Düsseldorf AG) an, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Peter Bollig (Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co. KG) gewählt, als neues Vorstandsmitglied Herr Dr. Klaus Piefke (Geschäftsführer der EEW Energy from Waste Großräschen GmbH und Premnitz GmbH). Die übrigen Vorstandsmitglieder Rolf Kaufmann (stellvertretender Vorsitzender), sowie Rainer Allmannsdörfer, Dr. Martin Mineur und Dirk Remmert wurden im Amt bestätigt.

Bei der verabschiedeten Verbandsstrategie steht die Kernthese: „Die Thermische Abfallbehandlung gilt als Grundpfeiler der deutschen und europäischen Kreislaufwirtschaft und versteht sich als wichtiger Partner des Recyclings" im Vordergrund. Ergänzt wird dies durch Forderungen des Verbandes, wie:

  • Recyclingquoten müssen realistische Grundlagen haben und unter Berücksichtigung von nachhaltigen Gesichtspunkten festgelegt werden.
  • Es ist dringend eine sachgerechte Berücksichtigung der Energieerzeugung aus der thermischen Abfallbehandlung als gleichberechtigte und klimafreundliche Quelle im Erneuerbaren-Energie-Markt erforderlich.
  • Sachgerechte Voraussetzungen zur nachhaltigen Nutzung der Ressource Abfall sind zu schaffen (z.B. Vorbildfunktion öffentlicher Auftraggeber bei Verwendung von aufbereiteter Schlacke).

Um diesen Herausforderungen mehr Gewicht und Glaubwürdigkeit zu verleihen, wurde der Vereinszweck in der Satzung in Richtung Nachhaltigkeit angepasst. Es heißt nun:

Der Vereinszweck soll u.a. verwirklicht werden durch die Darstellung und Förderung der nachhaltigen (sozialen, ökologischen und ökonomischen) Entwicklung der thermischen Abfallbehandlungsanlagen, auch im Verhältnis zu anderen Verfahren unter Berücksichtigung folgender Aspekte:

  • Weitreichende Reduzierung von Emissionen in Luft, Wasser und Boden
  • Effiziente Nutzung der Energie aus Abfall
  • Hohe Ressourceneffizienz
  • Kostenoptimale Entsorgungssicherheit
  • Soziale Verantwortung

Am Vortag der Mitgliederversammlung wurde im öffentlichen Teil vor rund 90 interessierten Zuhörern die Gesamtbreite der Kreislaufwirtschaft beleuchtet. „Quo Vadis Thermik" wurde von Prof. P. Quicker von der RWTH Aachen aus technischer Sicht, von MinDir Dr. H. Wendenburg aus der Sicht des BMUB sowie von Dr. Hoffmeister (Direktor Prognos AG) aus europäischer Sicht beleuchtet. Eine enge Verbindung zur ITAD Verbandsstrategie zeigten die Vorträge von Prof. H.-G. Baum vom BIFAS, der der Frage nachging, ob der Recyclingquotenwettbewerb Wunschdenken oder ambitionierte Zielsetzung ist, sowie von J. Miller (Bereichsleiter Energiewirtschaft AGFW) zur Zukunft der Wärmeversorgung. Zum Schluss beantwortete Herr Dr. M. Hellwig (Institut für Nachhaltigkeitsbildung) die Frage „Was hat das Alles mit Nachhaltigkeit zu tun?".



Copyright: © ITAD Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen Deutschland e.V. (27.06.2017)
 
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