Donnerstag, 17.08.2017
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„Bioabfall ist großartig!“ - Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) will mehr Bioabfälle sammeln

Apfelbutzen, Bananenschale und Teebeutel: Auch aus den kleinen Bioabfällen der Küche kann Großartiges entstehen, zum Beispiel Ökostrom, wertvoller Kompost und Blumenerde.

Das alles stellt der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) aus den Bioabfällen der Münchnerinnen und Münchner her. Voraussetzung für diese ökologische Nutzung ist allerdings, dass die Bioabfälle sauber getrennt in der braunen Tonne gesammelt werden. Danach bringt der AWM sie in die eigene Biogasanlage nach München-Freimann, wo sie vergoren werden. Durch die Vergärung entsteht energiereiches Biogas, das in einem Blockheizkraftwerk verstromt wird. Mit diesem Strom können über 1.000 Münchner Haushalte pro Jahr versorgt werden.

Aus den Gärresten stellt der AWM hochwertigen Kompost und Münchner Erden her. Sie kehren also als wertvoller Dünger wieder zurück in den Kreislauf der Natur. „Das ist unser Ziel“, freut sich Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des AWM, „aus Abfallwirtschaft wird Kreislaufwirtschaft!“.

Doch da geht noch mehr: Eine Restmüllanalyse des AWM hat im letzten Jahr ergeben, dass im Durchschnitt knapp 40% des Inhalts der grauen Restmülltonne in München aus organischen Abfällen besteht. Das heißt, vieles, was die Münchner Bürgerinnen und Bürger als Restmüll entsorgen, könnte in die brauen Biotonne geworfen werden und so wieder zu Ökostrom und Kompost werden. Und die Münchner würden dabei noch sparen: Denn die Müllgebühren werden alleine nach dem Volumen der Restmülltonne berechnet. Die Leerung von Bio- und Papiertonne kostet nichts extra, sondern ist in diesen Gebühren schon eingerechnet. „Wenn eine Bürgerin oder ein Bürger gut trennt, also zum Beispiel Papier und Bioabfälle konsequent in die blaue bzw. braune Tonne gibt, kommt er unter Umständen mit einer kleineren Restmülltonne aus und bezahlt weniger Gebühren“, erklärt Schmidt.

Aus diesem Grund hat der AWM bereits 2015 ein Pilotprojekt gestartet und im Stadtteil Neuhausen intensiv bei der Bürgerschaft dafür geworben, mehr Bioabfälle getrennt zu sammeln. Mit großem Erfolg, die Sammelmengen konnten dort nahezu verdoppelt werden.

„Nun weiten wir die Bioabfallkampagne auf die Maxvorstadt und Zug um Zug auch auf Schwabing aus“, sagt Schmidt. Seit 12. Mai 2017 verteilen Mitarbeiter des AWM mit dem Bio-Mobil Informationsmaterial und kleine Bio-Eimer, in denen man Küchenabfälle bequem sammeln kann. Pro Haushalt gibt es kostenlos einen Bio-Eimer, wahlweise in der Farbe, braun, dunkelgrün oder in trendigem Türkis, im Infocenter des AWM am Georg-Brauchle Ring 29 in Moosach, an den 12 Wertstoffhöfen, im Gebrauchtwarenkaufhaus Halle 2 in München Pasing, am Wertstoffmobil oder am Bioabfallmobil, das im Juni und Juli folgende Standplätze anfährt:

Am Freiheiz / Rainer-Werner-Fassbinderplatz
14.06.2017 (10-15 Uhr)

Gabelsbergerstraße / Ecke Luisenstraße
20.06.2017 (10-15 Uhr)

Parkplatz Schwere Reiter / Leonrodplatz
21.06.2017 (10-15 Uhr)

St. Benno / Ferdinand-Miller Platz
13.06.2017 (10-17 Uhr)

Josephsplatz
27.06.2017 (11-17 Uhr)
04.07.2017 (11-17 Uhr)

Münchner Freiheit
29.06.2017 (10-17 Uhr)
13.07.2017 (10-17 Uhr)

Georg-Birk-Straße (hinter Bushaltstelle) / Nähe Ackermanstraße
22.06.2017 (10-15 Uhr)
05.07.2017 (10-15 Uhr)

Elisabethplatz
11.07.2017 (10-15 Uhr)
28.07.2017 (10-15 Uhr)

Bonner Platz
12.07.2017 (10-15 Uhr)
25.07.2017 (10-15 Uhr)

Nikolaiplatz (Nähe Seidlvilla)
18.07.2017 (10-15 Uhr)
01.08.2017 (10-15 Uhr)

Türkenstraße / Ecke Schellingstraße
28.06.2017 (10-15 Uhr)
20.07.2017 (10-15 Uhr)

Weitere Informationen unter
awm-muenchen.de/bioabfallkampagne

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© Abfallwirtschaftsbetrieb München AWM
Erster Werkleiter: Axel Markwardt, Kommunalreferent der Landeshauptstadt München
Zweiter Werkleiter: Stadtdirektor Helmut Schmidt
Pressestelle Kommunalreferat: Bernd Plank, Büro des Referenten, Telefon: 233-28640, E-mail: bdr.kom@muenchen.de
Pressestelle AWM: Evi Thiermann, Büro der Werkleitung, Telefon 233-31002, E-Mail: Evi.Thiermann@muenchen.de
Internet: www.awm-muenchen.de




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